Stromtarife im Vergleich: Fixpreis, variabel oder dynamisch?

In Österreich gibt es drei Tarifarten: Fixpreis-Tarife garantieren einen konstanten Preis, variable Tarife folgen dem Markt mit monatlichen oder quartalsweisen Anpassungen, dynamische Tarife koppeln den Preis stündlich an die Strombörse. Dynamische Tarife brauchen ein Smart Meter und belohnen Lastverschiebung mit bis zu 25 Prozent Ersparnis – bei Risiko von Preisspitzen.

Beim Stromvergleich begegnen Ihnen drei Tarifarten: Fixpreis, variabel und dynamisch. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie oft sich der Preis pro kWh ändert. Welche Variante passt, hängt davon ab, wie viel Planungssicherheit Sie wollen und ob Sie Ihren Verbrauch aktiv steuern können.

Die Tarifarten im direkten Vergleich

MerkmalFixpreisVariabelDynamisch
Preisänderungfix (12–24 Monate)monatlich/quartalsweisestündlich/viertelstündlich
Basisgarantierter PreisMarktentwicklungBörsenpreis (EPEX Spot)
Smart Meter nötigneinneinja
SparchanceSchutz vor Anstiegprofitiert bei fallenden Preisenbis zu 25 % bei Lastverschiebung

Fixpreis: Sicherheit

Der Preis pro kWh bleibt für die vereinbarte Laufzeit konstant. Das schützt vor Preissteigerungen, kann aber teurer sein, wenn die Marktpreise fallen. Ideal für alle, die kalkulierbare Kosten schätzen.

Variabel: marktnah

Der Anbieter passt den Preis in festen Abständen an die Marktentwicklung an. Sie profitieren, wenn die Preise sinken, tragen aber das Risiko steigender Kosten.

Dynamisch: Chance mit Smart Meter

Ein dynamischer Tarif koppelt den Preis direkt an den Börsenstrompreis. Seit 2025 muss jeder österreichische Anbieter einen anbieten. Voraussetzung ist ein Smart Meter mit Viertelstundenmessung. Wer Verbrauch in günstige Stunden verlagert – etwa Waschmaschine, Wärmepumpe oder E-Auto – spart laut Anbietern bis zu 25 Prozent. Ohne aktive Steuerung bleibt der Vorteil gering, und bei Preisspitzen an der Börse steigen die Kosten kurzfristig.

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Häufige Fragen

Für wen lohnt sich ein dynamischer Stromtarif?
Vor allem für Haushalte mit Smart Meter, die Verbrauch flexibel verschieben können – etwa mit Wärmepumpe, E-Auto oder PV-Anlage. Ohne aktives Lastmanagement ist ein Fixpreistarif meist die ruhigere Wahl.
Was ist der Unterschied zwischen variablen und dynamischen Tarifen?
Bei variablen Tarifen ändert sich der Preis monatlich oder quartalsweise, bei dynamischen Tarifen stündlich oder viertelstündlich entlang des Börsenpreises. Dynamische Tarife setzen ein Smart Meter voraus.
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